Gag fürs Hochzeitsvideo: Braut und Bräutigam als Knetfiguren
Bei einer Hochzeit spielen Fotos und Videoaufnahmen immer eine große Rolle, da man sich mit diesen bestens an den großen Tag erinnern und sie auch an Freunde und die Familie verschenken kann. Doch langweilige Hochzeitsvideos landen eher im Videoschrank, als einem lieb ist, weshalb man sich lieber für etwas Besonderes entscheiden sollte. Hat man Hochzeit Einladungen erhalten, erscheint man noch ganz normal mit Kamera und Fotoapparat beim Event. Man knipst das Brautpaar, wie es mit dem Hochzeitsauto vor die Kirche oder das Standesamt fährt, macht Fotos der beiden, wenn sie billige Verlobungsringe beiseite legen und goldene Eheringe tauschen und filmt sie und die Hochzeitsgäste beim Anschneiden der Torte, Tanzen und Spaßhaben. Der große Clou erfolgt dann erst anschließend zu Hause, wenn man das Plissee am Fenster schließt und eine Kulisse aufbaut, die sich an die Hochzeitslocation anlehnt.
Nun sieht man sich das gefilmte Video und die Fotos erst einmal an und knetet aus Knetmasse Braut und Bräutigam und die restlichen Gäste. Diese stellt man dann in verschiedenen Szene so auf, wie es auch ungefähr vor Ort vorkam und fotografiert einzelne Szenen ab, z.B. wie Braut und Bräutigam auf der gemütlichen Bierbank sitzen, den ersten Tanz eröffnen oder sich verliebte Blicke zuwerfen. Lässt man die Einzelbilder, die sich immer nur geringfügig unterscheiden dann nacheinander ablaufen (wobei man mindestens 16 Bilder pro Sekunde braucht), hat man schon eine kleine Filmsequenz. Man kann auch Stop Motion Szenen mit originalen Videoausschnitten verbinden und zusätzlich z.B. noch eine Diashow hinzufügen, damit das Video als besonderes Geschenk an das junge Ehepaar weitergegeben werden kann. Mit diesem erinnern sie sich ewig an den schönsten Tag in ihrem Leben und haben dank ihres zweiten echten Videos auch noch die Möglichkeit, sich ans tatsächliche Geschehen zu erinnern.